Inhouse-Angebot: Unterweisung für Mitarbeitende: Betrieblicher Gewaltschutz im Team

Das Thema "Unterweisung für Mitarbeitende: Betrieblicher Gewaltschutz im Team" wird von Katharina Radecker als Inhouse-Veranstaltung für Kitas und Horte angeboten.

Inhalte

Diese Schulung vermittelt Mitarbeitenden die notwendigen Kenntnisse und Werkzeuge, um einen effektiven betrieblichen Gewaltschutz zu gewährleisten. Ziel ist es, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen und die Mitarbeitenden in der Prävention und im Umgang mit Gewalt am Arbeitsplatz zu sensibilisieren.

Inhalte:

Einführung in den betrieblichen Gewaltschutz:

  • Bedeutung des Gewaltschutzes im Arbeitsumfeld
  • Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und Unternehmensrichtlinien

Gefahrenanalyse:

  • Identifikation potenzieller Gefahrenquellen im Betrieb
  • Durchführung von Risikoanalysen zur Erkennung von Gewalt- und Übergriffsrisiken
  • Strategien zur Minimierung identifizierter Risiken

Rechte und Pflichten der Mitarbeitenden:

  • Aufklärung über die Rechte der Mitarbeitenden im Kontext von Gewaltschutz
  • Pflichten der Mitarbeitenden zur Wahrung eines respektvollen Miteinanders
  • Meldepflichten bei Vorfällen oder Verdachtsmomenten

Überlastungsanzeige:

  • Verfahren zur Meldung von Überlastungen und Stresssituationen
  • Bedeutung der Überlastungsanzeige für den Schutz der Mitarbeitenden
  • Unterstützungsmöglichkeiten durch das Unternehmen

STOP-Prinzip:

  • Einführung des STOP-Prinzips
  • Praktische Anwendung des STOP-Prinzips

Erhebung psychischer Belastungen:

  • Nutzung von Fragebögen zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
  • Analyse der Ergebnisse zur Identifikation von Handlungsbedarf
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens

Umgang mit psychischer Gewalt am Arbeitsplatz:

  • Definition und Formen psychischer Gewalt (z.B. Mobbing, Belästigung)
  • Strategien zum Umgang mit psychischer Gewalt und deren Auswirkungen
  • Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene

Unterstützungsnetzwerke und Rehabilitation bei Übergriffen:

  • Vorstellung interner und externer Unterstützungsangebote (z.B. Betriebsrat, Psychologen)
  • Informationen zu Rehabilitationsmaßnahmen nach Übergriffen
  • Aufbau eines Netzwerks zur Unterstützung betroffener Mitarbeitender

Praktische Übungen:

  • Fallbeispiele zur Anwendung erlernter Konzepte in realistischen Szenarien
  • Rollenspiele zur Sensibilisierung für gewaltpräventive Verhaltensweisen

Fragen und Austausch:

  • Offene Diskussionsrunde für individuelle Anliegen und Erfahrungen
  • Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden zur Stärkung des kollegialen Zusammenhalts

Organisatorisches

Die Veranstaltung kann flexibel über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verteilt werden, wobei die Dauer zwischen einem und drei Tagen variiert. Bei Interesse freue ich mich darauf, mit Ihnen in Kontakt zu treten, um die Schwerpunkte und Möglichkeiten gemeinsam zu besprechen.

Mögliche Lernformen:

1. Interaktive Online-Trainings (via Zoom)

Bieten Fachkräften die Möglichkeit, sich flexibel und ortsunabhängig weiterzuentwickeln. Die praxisnah gestalteten Kurse umfassen Videos, Gruppenarbeiten und Gelegenheiten zur Selbsterfahrung, um ein umfassendes Lernen zu gewährleisten.

2. Inhouse-Trainings (vor Ort in Ihrer Institution)

Bieten die Möglichkeit, eine Vielzahl von Fachkräften direkt vor Ort entsprechend den spezifischen Anforderungen Ihrer Institution zu schulen und auf relevante Themen gezielt einzugehen.

3. Präsenz-Trainings (in Oelsnitz/Erzgebirge)

Bietet Fachkräften die Möglichkeit sich individuell weiterzubilden und relevante Themen aus der Praxis in das Seminar mit einzubringen und so gezielt zu einem fachlich wertvollen Austausch mit anderen zu kommen.

4.Selbststudium (via Online-Lernplattform)

Bietet die Möglichkeit dass Lernende eigenständig, jederzeit und in ihrem eigenen Tempo auf Bildungsinhalte zugreifen, die über das Internet bereitgestellt werden. Diese Art des Lernens bietet eine Vielzahl an Tutorials, Videos und interaktiven Materialien zum Thema an.

Zielgruppe

Bildungseinrichtungen:

  • Kindertagesstätten (Kitas): Schutzkonzepte zur Gewährleistung der Sicherheit und des Wohlergehens von Kleinkindern.
  • Schulen: Entwicklung von Konzepten zum Schutz von Schülern vor Gewalt, Mobbing und Missbrauch.
  • Hochschulen: Maßnahmen zum Schutz von Studierenden und Mitarbeitenden in akademischen Umfeldern.

Soziale Einrichtungen:

  • Jugendhilfeeinrichtungen: Schutzkonzepte für Heime, Beratungsstellen und andere Angebote für Jugendliche.
  • Familienberatungsstellen: Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten, die Familien in Krisensituationen schützen.
  • Integrationsprojekte: Konzepte zur Sicherstellung des Schutzes von Migranten und geflüchteten Personen.

Gesundheitseinrichtungen:

  • Krankenhäuser: Schutzmaßnahmen für Patienten, insbesondere für vulnerable Gruppen wie Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen.
  • Arztpraxen: Entwicklung von Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre und Sicherheit der Patienten.
  • Psychiatrische Einrichtungen: Konzepte zur Gewährleistung des Schutzes von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden.

Sportvereine und Freizeitorganisationen:

  • Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention von Gewalt und Missbrauch im Sport- und Freizeitbereich.

Öffentliche Institutionen:

  • Kommunale Verwaltungen, die Verantwortung für den Kinderschutz in ihrer Region tragen.

Non-Profit-Organisationen:

  • Organisationen, die sich mit sozialen Themen befassen

Elterninitiativen:

  • Gruppen von Eltern, die sich aktiv für den Schutz ihrer Kinder in Bildungseinrichtungen einsetzen.
  • Interessierte Eltern

Kontakt

Katharina Radecker
Höfeweg 2
09366 Niederdorf (Erzgebirge)

Fon:017670570755
Mail:Info@prozessplus-erz.de
Web:  http://www.prozessplus-erz.de

 

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